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Artikel Nr. 108 · Das heutige Briefing
IllustrationHindsite · Redaktionskunst

Der Mann, der alle warnte und niemanden: Jim Cramers Dekade zwischen Rechtfertigung und Zweifel

Zehn Jahre nach dem tiefsten Punkt des Marktes bleibt der Fernsehprophet des amerikanischen Finanzwesens sowohl richtig als auch falsch in nahezu allem.

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Der Wutausbruch

An einem Sommernachmittag im August 2007 stand Jim Cramer vor den Kameras von CNBC und lieferte die hellsichtigste – und meist verspottete – Performance seiner Karriere ab. Die Wall Street, bestand er darauf, sei in katastrophalem Zustand . Die Federal Reserve schlafe am Steuer . Die Wut in seiner Stimme war echt, die Alarmstimmung in seinen Augen ungespielt. Er war ein Mann, der eine Katastrophe in Zeitlupe beobachtete, während die Verantwortlichen auf ihre Uhren schauten und sich fragten, wann es wohl Mittagessen geben würde.

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Dienstag, 4. August 2026Zum Archiv →