Die Stadt am See
Évian-les-Bains liegt am Südufer des Genfersees, seine Belle-Époque-Grandhotels blicken nordwärts über das Wasser in Richtung Schweiz. An einem klaren Junimorgen kann man auf der französischen Seite stehen und den Schweizer Kanton Waadt vielleicht vier Kilometer entfernt sehen, die Berge erheben sich dahinter. Die meiste Zeit ihrer Geschichte über war dies eine Grenze, die kaum existierte – eine Formalität, eine Linie auf der Landkarte, die man zum Mittagessen überquerte. Doch vom 10. bis 19. Juni 2026 wurde sie zu etwas völlig anderem.