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Artikel Nr. 70 · Das heutige Briefing
IllustrationHindsite · Redaktionskunst

Die Speicherkriege: Wie KI die Zukunft des Computing verschlingt

Von stündlichen Preisänderungen auf den DRAM-Märkten bis zu geschlossenen Elektronikunternehmen – der Welt geht die eine Ressource aus, die jedes digitale Gerät benötigt. Und niemand weiß, wann Besserung kommt.

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Die Händler von Huaqiangbei

In den labyrinthischen Elektronikmärkten von Shenzhens Stadtteil Huaqiangbei – dem pulsierenden Herzen des chinesischen Hardwarehandels – ändern sich die Preise mittlerweile stündlich. Ein 16-GB-DDR4-Speichermodul, das Anfang 2025 für 180 Yuan zu haben war, kostet heute über 400 Yuan, bei Premium-Marken werden 420 Yuan fällig . Samsungs 1-TB-SSDs sind von knapp über 200 Yuan auf 620 Yuan geschnellt; die 2-TB-Modelle durchbrechen die 1.200er-Marke . Händler bezeichnen Speicherprodukte als „schwarze Goldbarren", deren Wert sich in wenigen Monaten verdreifacht hat . Der Stoßseufzer eines Verkäufers ist zum düsteren Mantra des Viertels geworden: „yī tiān jǐ gè jià" – mehrere Preise am Tag .

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Samstag, 4. Juli 2026Zum Archiv →